Autor-Bewertung: Paul Schatz

Wie versprochen sende ich Ihnen gerne meinen Erfahrungsbericht über den Filterprotector.

Im Moment weilen wir auf den Lofoten, und dies bei vorwiegend schlechtem Wetter. Zum Glück kennen wir diese Region auch bei schönem Wetter und kennen so die Schönheiten dieser Region.

Ein altes Sprichwort sagt ja: Es gibt kein schlechtes Wetter, sondern nur schlechte Kleidung.

Ähnlich ist es bei der Fotografie. Bis vor kurzem war ich gewohnt, bei Nieselregen (nicht Sturm, da nützt alles nichts!) auf die Filter zu verzichten, nur 2 Fotos zu machen, bevor das Wasser an ihnen runterlief, oder mit der Lee «Zieh-Harmonika (eigentlich Sonnenfilter)» evt. noch ein paar Fotos mehr machen zu können. Danach war in jedem Fall die grosse Reinigungsaktion angesagt. Dass die geputzten Filter nach der Reinigung nicht gleich versorgt werden können wegen des Beschlagens im Winter ist hierbei ein anderes Kapitel!

Nachdem ich im Natur-Foto einen Bericht über das Filter-Regendach gelesen hatte, war für mich klar, dies auszuprobieren.

Das Paket traf ein und konnte auch ohne die beigelegte Anleitung problemlos zusammengesetzt werden. Nur Regenwetter fehlte zwecks der ersten Tests.

Hier in den Lofoten fehlt es an Regen oder Schnee nicht. Leider sehr oft bei starkem Wind. Bei sehr wenig Wind konnte der erste Test stattfinden. Die Kamera ergänzt mit dem «Filterdach» und mit 2 Filtern bewaffnet zeigte sich von ihrer besten Seite. Der zusätzlich montierte obere Teil für Regen war ebenfalls im Einsatz. Die Filter wurden nie nass und konnten die gesamte Zeit von über einer Stunde im Niesel – resp. schwachem Dauerregen die Fotografenseele voll befriedigen.

Bei diesem schlechten Wetter versuchte ich, mit mehreren Blitzen in den Felsformationen das schlechte Wetter etwas zu verbessern (auch als Test).

Aufgefallen ist mir, dass beim Drehen des Filterhalters etwas viel Spiel vorhanden ist. Auch die Schraube aus dem 3-D Drucker hinterlässt nicht unbedingt den vertrauenswürdigsten Eindruck. Aber wie erwähnt sind dies persönliche Eindrücke, funktioniert hat alles einwandfrei.

Ob in Zukunft dieses Spiel noch verbessert werden kann, oder die Schraube evt. aus leichtem Metall mit einem Gegengewinde abgeändert wird, wird die Zukunft zeigen.

Mit dem Teil bin ich rundum zufrieden, ausser, ich habe auch noch Filter in der 150er Version!

Mit den besten Grüssen aus den Lofoten

Paul Schatz

PS: Verwendet wurde das Filterhaltesystem Lee sowie Filter von Lee und Lensinghouse