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Filterfotografie Nordsee Workshop

Stürmische See und Wolkenverhangener Himmel, das hatten wir uns so gedacht. Nun wer draußen fotografiert kann sich nicht immer an den Workshop Ausschreibungen festklammern. Statt des erwarteten Wetters, hatten wir es nun Saukalt plus Regen und Nebel. Aber wie gesagt wir waren Draußen. Unsere Fotografisches Zielgebiet lag rundum die Meldorfer Bucht. Unser Hauptquartier hatten wir in einem kleinen Hotel in Meldorf aufgeschlagen. Neben der Übernachtung und der gut Bürgerlichen Küche, fanden hier der theoretische Teil sowie Bildanalysen der Tage statt.

Ein wichtiges Ziel des Fotoworkshops ist sich abseits vom mittlerweile herrschendem FILTERHYPE in der Landschaftsfotografie abzugrenzen und das sorgfältige erarbeiten einer emotional wertvollen Fotografie wieder in den Vordergrund zu stellen.

Michael Z.F

Nach dem wir uns am Freitag Abend schon alle getroffen haben, ging es am Morgen um 05:30 an die Location. Nebel, Nebel und Neb.... Damit war mein Puls  schon mal Richtung 100 unterwegs. Doch auch in dieser Situation, nein nicht bei zu hohen Puls, sondern Nebel, helfen uns Filter in der Fotografie. Durch den Einsatz des Polfilters, kann ich den Nebel zwar nicht ganz verschwinden lassen, dennoch lassen sich die die Reflexionen und der Dunst durch dessen Einsatz nicht unerheblich auflösen. Durch verdrehen des Polfilters kann ich den Wirkungsgrad bestimmen und somit noch einiges wenn gewünscht, an Schärfe aus den Bildern herausholen.

Am Nachmittag sollte sich das Wetter langsam zu unseren Gunsten ändern und es ging dem Sonnenuntergang entgegen. Zeit die Wirkung der vorhandenen Filter in unterschiedlichen Aufnahmesituationen zu testen. Mit umfangreichem Filterpaket an Grauverlaufsfiltern (GND) sowie Graufilter ND und die immer populärer werdenden Reversefilter ausgestattet. Für die Marken Interessierten: es waren Filter von Schneider Kreuznach (B&W) sowie KASE Filter dabei. Natürlich hatten einige Teilnehmer auch ihre eigenen Filter mitgebracht. Was es immer wieder Interessant macht um Erfahrungen auszutauschen. Es kamen somit noch Rollei und Cokin dazu.

Während die Sonne langsam unterging wurde mit unterschiedlichen Belichtungszeiten und Filtern experimentiert. Die Unterschiede in der Bildaussage gleichem Motiv, nur durch unterschiedliche Belichtungszeiten oder dem Einsatz eines Grauverlauffilters, der natürlich mit allen anderen Filtern zum testen kombiniert wurde, sind unglaublich. Die längste Belichtungszeit habe ich mir mit "Acht" Minuten gegönnt. Interessanter Weise war es das Bild was das entsprechende Motiv am ruhigsten darstellte. Wiso ? erkläre ich euch gerne vor Ort. ;-)  

Am nächsten Morgen konnte ich die Gruppe trotz der Einwände von Paul überreden wieder früh auf am Wasser zu sein. Als Belohnung erwartete uns ein fantastischer Sonnenaufgang. Hier konnten endlich die Reverse und Grauverlaufsfilter unter Beweis stellen, das die Filterfotografie in der Landschaftsfotografie ein muss ist für perfekte Bildergebnisse.


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Montag, 23. November 2020

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